Botanischer Garten Jena

Der Botanische Garten Jena – eine grüne Lunge der Stadt

Im thüringischen Jena befindet sich der der zweitälteste Botanische Garten Deutschlands. In Sichtweite der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek erwartet den Besucher eine Mischung aus Frei- und Gewächshausanlagen in denen etwa 10.000 Pflanzenarten aus aller Welt kultiviert worden.

Die historischen Wurzeln dieses Gartens reichen bis in das Jahr 1586 zurück. In diesem Jahr wurde er als ein Heilkräutergarten der Medizinischen Fakultät erstellt. Der Kräutergarten befand sich zu Beginn seiner Schaffung im „Collegium Jenense“. Später wechselte er dann seinen Standort zum fürstlichen Lustgarten am Fürstengraben.

Der Botaniker August Batsch, der von 1761 bis 1802 lebte, gab die Anregung für diesen Garten. Wie auch bei anderen Entscheidungen in Jena oder Weimar ließ Johann Wolfgang von Goethe seine persönlichen Beziehungen spielen und so legte man im Jahr 1794 in einem Teil des fürstlichen Lustgartens einen Botanischen Garten nach Batschs „natürlichem System“ an. So wurde dieser Botanische Garten einer der ersten seiner Art in Deutschland.

Heute wachsen auf den fast 4,5 ha über 10000 Pflanzenarten aus allen Klimazonen der Welt. Die Gewächshäuser wurden in der Zeit von 1980-1983 technisch restauriert und auch räumlich deutlich erweitert.
Der gesamte Komplex gehört zur Friedrich-Schiller-Universität und umfasst neben dem großzügigen Außengelände in parkähnlicher Form hauptsächlich die fünf klimatisierten Glashäuser, die sich um einen freien Innenhof mit saisonabhängigen Blumen, afrikanischen Sukkulenten und einem sehr schönen beheizbaren Seerosenbecken gruppieren.

Neben der beeindruckenden Artenvielfalt kommt dem Botanischen Garten Jena direkt im Zentrum der Stadt natürlich auch eine wichtige Funktion als „grüne Lunge“ zu.

Die fotografierte Seerose zeigt nur eine von 10.000 Pflanzenarten, die man im Botanischen Garten bewundern kann. Für die Fotos all der anderen wunderbaren Pflanzen reicht der Speicherplatz nicht aus. Den besten Eindruck bekommt man ohnehin selbst bei einem Besuch dieser schönen Anlage.