Friedenskirche in Jena

Die Friedenskirche in Jena

Die heutige Friedenskirche Jena wurde innerhalb einer Zeit von etwa 8 Jahren gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbaut. Die Kirche bekam ihren heutigen Namen erst zum Kriegsende nach 1945. Zu der Zeit ihrer Erbauung im 17. Jahrhundert hieß sie Johann-Georgs-Kirche.

Jena wurde im Jahre 1672 Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Jena und so erbaute man ab 1686 auf Bestreben von Johann-Georgs II., Herzog von Sachsen-Eisenach, diese Kirche auf dem Gelände des alten Johannisfriedhofs. Die Kirche wurde nach ihm benannt, aber das Herzogtum hatte nur kurzen Bestand. Bereits zur Einweihung der Kirche am 16. Juli 1693 gab es das Jenaer Herzogtum bereits nicht mehr.

Durch den Tod des noch sehr jungen Herzogs Johann Wilhelm war es bereits 1690 an die Eisenacher gefallen. So blieb der ursprüngliche Name auch nur kurz erhalten und die Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts zur Garnisonkirche umbenannt.

Den Zweiten Weltkrieg hatte die Kirche ohne größere Beschädigungen überstanden. Mit dem Kriegsende fanden hier erste Gottesdienste statt und man gab ihr den Namen Friedenskirche.

Das Foto der Friedenskirche zeigt sie aus der Luftsicht inmitten des Sommers, wie man sie auch von der Plattform des Jentower genießen kann. Üppig begrünte Laubbäume verdecken fast die Sicht auf die Kirche und man kann auch den angrenzenden Johannisfriedhof nicht sehen.