Der Jenzig

Der Jenzig – eines der Wahrzeichen und Wunder von Jena

Jena ist von vielen Hügeln und Bergen umgeben, die mit den Muschelkalkwänden und prächtigen Bäumen die thüringische Stadt wie ein Hufeisen umspannen. Der Jenzig ist einer der höchsten Berge um Jena und hat als Erhebung am Jenaer Tal eine unverwechselbare und markante Gestalt.

Als Friedrich Schiller einst sein Gedicht „Der Spaziergang“ schuf, beschrieb er sehr wahrscheinlich den Jenzig mit den folgenden Worten: „Sei mir gegrüßt, mein Berg mit dem rötlich mahlenden Gipfel!“, da der kahle Berghang der zur Stadtmitte Jenas zugewandten Seite besonders in der Abendsonne diesen rötlichen Schein hat.

Der Jenzig gehört als „mons“ zu den sieben Jenaer Wundern und ist nicht nur deshalb zum Publikumsmagneten für Gäste der Stadt geworden. Das Restaurant auf dem Gipfel ist Ausflugsziel und gleichzeitig Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen in der Umgebung von Jena. An diesem Jenzighaus beginnt unter anderem der bei Jenaern und Gästen beliebte sogenannte „Hufeisen“-Wanderweg. Am Jenzighaus und auf vielen Passagen der verschiedenen Wanderwege genießt man tolle Ausblicke in fast alle Himmelsrichtungen, was für den für einen ungeübten Wanderer durchaus anstrengenden Aufstieg entlohnt.

Fotos vom Jenzig wird es Hunderttausende geben und auch ich habe bestimmt in meinem Leben allein schon viele Tausend Motive mit Blick auf und von diesem Wahrzeichen Jenas geschossen.

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